Natürlich Viernheim Online

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während der Corona-Pandemie

Liebe Freunde und Interessenten von natürlichViernheim, 

hier auf unserer KOMPASS-Homepage bieten wir ab sofort wechselnde natürlichViernheim Themen an. 

Viel Spaß beim Stöbern!


Der Mai ist gekommen



Der Maikäfer

In diesem Jahr werden wir ihn nur selten zu sehen bekommen, den Maikäfer, denn 2020 gehört nicht zu den in einem 4-Jahresrhythmus auftretenden, sogenannten „Hauptflugjahren“ der braunen Brummer.  Vor 2 Jahren noch waren sie Anfang Mai in Millionenzahl gegen Abend, hoch oben in den Wipfeln der Laubbäume unterwegs. Aber mit etwas Glück kann der Käfer auch in diesem Jahr beobachtet werden, wenn er kurz vor Dunkelheit seine Runden um die Straßenlaternen dreht oder durch das offene  Fenster in der Küche oder im Wohnzimmer landet.
Der Maikäfer war durch massiven Pestizideinsatz vor  gut 50 Jahren in Deutschland fast ausgestorben, hat sich aber nach Ende der Bekämpfung davon voll erholt und kann nun durch Wurzelfraß der Engerlinge erneut zu einem ernsthaften Baumschädling werden. Aber erst in 2022 wird es wieder so weit sein und spätestens dann dürfen wir uns über die Krabbeltiere freuen, die bekanntlich Max und Moritz zu einem ihrer schlimmen Streiche verwendet haben.  Übrigens können ganz Wagemutige via Google sich über Rezepte für eine Maikäfersuppe informieren – sie soll wie Krebssuppe schmecken – oder auch geröstete und mit Zucker kandierte Maikäfer ausprobieren.

Dr. Peter Dresen

Einige erinnern sich bestimmt noch an das Lied …

Zum Glück gibt es noch welche.

Dirk Steffens zur Coronapandemie



Füchse



Holunder

Foto RitaE Pixabay lizenzfrei

Jetzt blüht überall der Holunder und damit lässt sich Feines zaubern

Hier sind fünf Ideen von Smarticular

https://www.smarticular.net/vielseitige-anwendungen-fuer-holunder/

 


Thema im April


Die Nachtigall

Foto: pixabay lizenzfrei wal_172619

Die Nachtigall

Schon kurz vor Ostern ist in diesem Jahr recht früh die Nachtigall aus ihrem Winterquartier im tropischen Afrika zu uns nach Viernheim zurückgekommen. In den Feldhecken, am Waldrand oder am Bannholzgraben ist jetzt der unverwechselbar Gesang der Nachtigall zu hören. Besonders leidenschaftlich und unermüdlich am Morgen und dann gegen Abend bis in die Nacht hinein.
Der Gesang der etwa Amsel-großen, braunen Vögel ist aus vielen Strophen dicht gereihter Einzel- oder Doppeltöne zusammengesetzt. Dabei wechseln sich längere Strophen immer wieder mit kurzen völlig, anders klingenden ab. Besonders typisch für den Gesang der Nachtigall ist auch das legendäre Schluchzen, ein lang gezogenes Flöten absteigender Töne und der berühmte Nachtigallenschlag, der an eine Coloratoursängerin erinnert. Der Gesang der Nachtigall dient, wie bei anderen Vogelarten auch, zum Anlocken paarungswilliger Weibchen. Übrigens singen Nachtigallen trotz ihres Namens auch tagsüber. Bei den Tagessängern geht es jedoch wohl weniger darum, das Herz eines Weibchens zu erobern, sondern vielmehr darum, das eigene Revier gegen männliche Rivalen akustisch abzugrenzen. Die Nachtigallen brüten bodennah im Mai und Juni im Gebüsch und in Hecken und verlassen uns bereits wieder gegen Ende des Sommers.

Dr. Peter Dresen

Gesang der Nachtigall

Quelle: www.youtube.com/watch?v=b3iq2XrYebk

Auch Beethoven, Strauß und Strawinskij, die großen Komponisten, wurden vom Gesang der Nachtigall inspiriert.

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ky71P3Soz2A

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=Xds3T-sY9Lw

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=inudRFW0Jig

Nachtigallenmusik die uns die Coronakrise beschert hat.
Ja, ja, das gibt es auch…

Quelle: https://www.swr.de/swr2/musik-klassik/david-rothenbergs-virtuelles-konzert-mit-einer-berliner-nachtigall-100.html

Es war die Nachtigall und nicht die Lerche

Was uns das Lexikon zu dem weltberühmten Shakespeare Zitat zu sagen hat, lesen Sie hier:

http://universal_lexikon.deacademic.com/235150/Es_war_die_Nachtigall_und_nicht_die_Lerche


Giersch

Unser mmmmmh-Rezept

2 Handvoll junge Gierschblätter
200 ml Olivenöl
60 g Sonnenblumenkerne
3 Knoblauzehen
100 g Pecorino
Salz und Pfeffer nach Belieben

Giersch waschen, trocken schütteln und von den Stielen befreien, drei Knoblauchzehen schälen und grob hacken, die 100 g Pecorino (Schafsparmesan) mit der Reibe reiben, die Sonnenblumenkerne ohne Fett rösten. Alle Zutaten in den Mixer und mit Salz und Pfeffer nach Belieben abschmecken. Gründlich durchmixen und in ein sauberes Glas füllen    – fertig.

Herrlich zu Spaghetti, auch sehr lecker als Topic  für den Tomaten-Mozarella-Teller oder  als spezielle Geschmacksnote einen Löffel in die Minestrone.

Und zum Schluß eine Buchempfehlung zum Thema Wildkräuter:

Geh raus! Deine Stadt ist essbar, aus der Buchreihe von Smarticular
https://www.smarticular.net/buecher/gr/