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während der Corona-Pandemie

Liebe Freunde und Interessenten von natürlichViernheim, 

auf unserer KOMPASS-Homepage bieten wir ab sofort wechselnde natürlichViernheim Themen an. 

Viel Spaß beim Stöbern!

Frühling

Prinzen brauchen Shuttleservice

(c) Alexandra Pixelbay

 KRÖTENTAXI GESUCHT ♥  DER NABU BRAUCHT HELFER

Jedes Jahr machen sich die Erdkröten und andere Amphibien auf den Weg und wandern zur Paarungszeit an ihr Geburtsgewässer. Die ersten Amphibien wurden bereits gesichtet und einige Helfer sind dabei die Krötenzäune zu stellen, Eimer zu setzen und Brombeeren zu entfernen.
Wir suchen dringend ehrenamtliche Helfer, die uns unterstützen entlang der Krötenzäune die Eimer zu kontrollieren und die Tiere heil über die Straße zu bringen.
Für alle neuen Helfer gibt es natürlich eine Einführung! Die Einsätze erfolgen coronakonform und in Teams von zwei Personen, aber natürlich kann man auch als Paar oder Familie Kröten sammeln.
Infos findet ihr auch unter http://www.xn--krtenretter-sfb.de/
Jeder kann mitmachen!
Jede Hilfe wird gebraucht!
Meldet euch per PN oder unter 0160 90824629

natürlichViernheim-Treffen vom 2.3.2021 zum Thema: Bäume und Sträucher im Frühling und Winter

Roland Matern vom BUND Viernheim und Margit Schneider von der KOMPASS-Umweltberatung begrüßen die Anwesenden online-Teilnehmer.
Roland Matern führt erst kurz in die Technik und das Handling des Jitsie-Meetings ein und beginnt dann mit dem eigentlichen Thema. Er erläutert, auf was beim Spaziergang zu achten ist und empfiehlt den naturinteressierten Teilnehmern folgendes Taschenbuch:

Buchcover Knospen und Zweige (Buch von Bernd Schulz)
    • Keine Angs vor “bluten”.
    • Triebarten
    • Was, wo und wie abschneiden, Unsicherheit beseitigen,
  • Pflanzen, pflanzen, pflanzen
    • Gehölze wichtig für Seele, Klimaschutz und Lebensräume
    • Bäume als Hochstamm besonders geeignet auch im kleinen Garten,
    • Richtige Auswahl – Raumverhältnisse beurteilen, heimische und Nutzarten präferieren, schlanke Formen können helfen
    • Sammelbestellungen organisierbar? Kreisobstbaumaktion
    • Boden beurteilen und verbessern
    • Pflanzen, anbinden und pflegen
    • Vermehren, veredeln
    • Guerillagardening mit Steckhölzern

Danach gab es Tipps und Infos:

    • Pflanzen erkennen in Feld, Wald und Garten
    • Gehölze schneiden
    • Es ist Pflanzzeit: Auswahl, Einkauf, Pflanzung
  • Winterschnitt
    • Gute Erkennbarkeit des Aufbaus von Bäumen und Sträuchern
    • Tote Zweige schneiden geht immer, Vorsicht beim Austrieb: hohe Bruchgefahr, triebige Gehölze jetzt noch gut zu schneiden
  • Winterspaziergänge,
    Natur beobachten,
    • Lebensräume erkennen,
    • Obst sammeln (Schlehen), Fundstellen für den Sommer merken, mundraub.org
    • Pflanzenmerkmale: Knospen, Rinde, Lentizellen, Blattnarbe
    • Der Austrieb schwierigste Phase zur Erkennung: Altlaub, Fiederung und Blattrand bald erkennbar

Hier noch der Reader zu einem Kurs der Universität Tübingen zum Thema:

Häufige Gehölze im Winter bestimmen
(Kurs „Pflanzen im Winter“, Universität Tübingen)

und noch ein interessanter You Tube-Tipp von R. Matern:

(c) pixabay/brainstorm-4222728_1920

Zum Mitmachen

Winter

(c) Peter Dresen

(c) Herwig Winter

(c) Herwig Winter

Ein Eigenheim für Vögel - der Nistkasten

Viele gefiedert „Viernheimer“ benötigen heute einen eigenen Nist- oder Brutkasten, da die früher in Stadt und Land in vielen Mauernischen, in Scheunen oder unter den Dachziegeln noch vorhandenen Brutplätze durch Sanierung der Dächer und moderne, wärmedämmende Bauweisen zumeist verschwunden sind. Die häufigsten hier lebenden Vogelarten, wie die Kohl- und Blaumeisen, die Rotschwänzchen und Stare, sie alle sind auf einen ihnen von uns Menschen im Garten oder an der Hauswand angebotenen Nistkasten angewiesen. Bei milden Temperaturen und Sonnenschein gehen am Winterende zuerst die Kohlmeisen auf Erkundungstour nach einer geeigneten Bleibe und studieren die Eignung der ihnen noch aus dem Vorjahr bekannten Kästen. Spätestens dann wird es Zeit, dass wir uns als ihre Quartiermeister betätigen und uns darum kümmern, dass die im Vorjahr schon bewohnten Nistkästen von im Kasteninnern noch vorhandene Nistmaterial gesäubert werden. Wichtig ist es, dabei darauf zu achten, dass man nicht mit dem alten Nest, dem Vogelkot und dem Staub direkt in Kontakt kommt, da sich darin oft Vogelflöhe und Milben befinden. Gelangen sie auf die Kleider oder Schuhe, dann wandern sie schnell weiter und es entstehen auf der Haut lang anhaltende und stark juckende Entzündungen. Daher bitte vorsichtig sein und bei dieser Arbeit immer Handschuhe anziehen! Nicht notwendig ist es, die gereinigten Kästen zuletzt noch mit einem Desinfektionsmitten einzusprühen. Die Vögel sind an eine hier noch vorhandene „Restpopulation“ lästiger Untermieter gewöhnt und kommen damit ganz gut zu recht. Wer einen neuen Nistkasten aufhängt, muss den dafür besten Platz finden. Das ist nicht immer ganz einfach, da z.B. die Rotschwänzchen – sie nisten gerne in einem offeneren „Halb-Höhlenkasten“ – sehr wählerisch sind. Am besten versucht man es hier an einer Hauswand unter einem Dachvorbau. Weniger anspruchsvoll sind dagegen die Meisen. Bei ihnen ist es nur wichtig, dass der Kasten – gut erreichbar, also nicht zu hoch, an einem Baum oder Gartenhaus angebracht – nicht zu leicht von Nachbars Mohrle erreicht werden kann, im Sommer am Nachmittag nicht lange in der Bruthitze der Sonne liegt (wenn möglich nur Morgensonne und im Halbschatten) und heftige Regengüsse nicht über das Einflugloch ins Kasteninnere gelangen können. Unsere häufigste Meise, die Kohlmeise sollte einen Kasten mit einem etwas größeren Einflugloch von min. 32mm und die zarte und etwas seltenere Blaumeise einen Kasten mit einem Einflug von 28mm bekommen. Das kleinere Loch macht es möglich, dass auch sie noch einen Nistkasten findet und nicht überall von ihrer größeren Schwester, der robusten Kohlmeise oder dem Feldsperling verdrängt wird. Spatzen, als überaus nützliche Schädlingsvertilger, sind übrigens inzwischen so selten geworden, dass auch sie unseren Schutz verdienen! Schenken wir also in 2021 unseren Vögeln ein komplettes Eigenheim und freuen wir uns dann später an ihrem Gesang und ihrem unbezahlten Einsatz im Garten bei der Jagd auf Blattläuse und Raupen.

Dr. Peter Dresen

Nistkasten

Für ambitionierte Heimwerker hier NABU-Baupläne für die Vogeleigenheime:  Nistkastenbau

Wer einmal praktisch Nistkästen reinigen möchte, der kann sich gerne im Umweltbüro melden.
Dort wird man für Sie einen Termin arrangieren, bei dem Sie coronakonform, im Tandem, zusammen mit einem fachkundigen BUND-Mitglied vor Ort gemeinsam Hand anlegen können.

Bei Interesse bitte per Mail melden, da wir während der coronazeiten großteils im Home-Office arbeiten.      Email: umwelt-kompass(at)t-online.de

(c) ms

Die drei Spatzen

In einem leeren Haselstrauch,
da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch.
Der Erich rechts und links der Franz und mittendrin der freche Hans.
Sie haben die Augen zu, ganz zu, und obendrüber, da schneit es, hu!
Sie rücken zusammen dicht an dicht,
so warm wie Hans hat’s niemand nicht.
Sie hör’n alle drei ihrer Herzlein Gepoch.
Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch.

Christian Morgenstern (1871-1914)
(Quelle: http://www.lexikus.de/bibliothek/Wintergedichte)

Faszinierende Raupen

Vielen Dank an Sebastian Morweiser der uns diesen fantastischen Film zur Verfügung gestellt hat.

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